Gesundheitsberatung

Ganzheitliche GesundheitMindmap_transparent

Jahrelange Erfahrung als Tierheilpraktikerin und Pferdewirtin fließen ineinander, um auf bestmögliche Art zu helfen.

Ganzheitlich bedeutet, den Körper als Einheit, also im Ganzen zu betrachten.
Um Therapievorschläge unterbreiten zu können, müssen auch alle anderen Faktoren, wie zum Beispiel die Haltungsbedingungen, Futter, Zustand der Zähne, rassebedingte Besonderheiten, die Hufbearbeitung, Reiter, Sattel etc. zusätzlich, je nach Befund, mit in die Bewertung einbezogen um dauerhaft helfen und heilen zu können.
Jeder Körper ist, gemäß der ganzheitlichen Betrachtungsweise, wie ein perfekt funktionierendes System. Alle Zellen korrespondieren untereinander, so dass letztendlich nichts im Körper passiert, ohne dass der gesamte Körper mit einbezogen wird.

Reiten und seine Auswirkungen
Lahmheiten und Bewegungsstörungen des Pferdes durch das Reiten

Erkrankungen des Bewegungsapparates beim Pferd gehören zu den häufigsten Problemen
in der Praxis. Neben falscher Hufbearbeitung und traumatischen Verletzungen muss bei der ganzheitlichen Therapie auch die Belastung des Pferdes unter dem Reiter beobachtet werden.

Bei Problemen im Kopf/Hals Bereich des Pferdes darf eine Überprüfung der Zähne und der Lage des Gebisses nicht fehlen.
Oft bringen Wolfszähne Probleme, die im Bereich der Lage des Trensen- oder Kandarengebisses liegen. Sie können unter dem Zahnfleisch versteckt sein, man findet nur Erhabungen in diesem Bereich, die „blinden“ Wolfzähne. Ein guter Dentist wird solche Probleme finden und bei Bedarf auch entfernen müssen.

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Tierhomöopathie
Wer heilt hat recht

Wer die Homöopathie als therapeutische Alternative zur herkömmlichen Medizin akzeptiert, wird zeitweilig ziemlich über ihre Wirkung erstaunt sein.
Zu überraschend und wundersam scheint es deshalb natürlich auch gerade vielen Gegnern, Skeptikern oder Kritikern, wie so wenig Kügelchen oder Tropfen und noch dazu in einer fast unglaublichen Verdünnung der Inhaltsstoffe vollständige Heilung oder Linderung bewirken sollen.

Tiere reagieren bekanntermaßen nicht auf Placebos. Wenn die allergische Lungenerkrankung nach jahrelangen Therapieversuchen mit herkömmlichen Arzneimitteln durch homöopathische Behandlung endlich verschwindet, und nicht wieder auftritt, dann ist das ein klarer Beweis für die Heilkraft der Homöopathie. Auch Störungen im Bewegungsapparat können gut homöopathisch unterstützt werden.

"Jedes wirksame Arzneimittel erregt im menschlichen Körper eine Art eigener Krankheit. Man ahme der Natur nach, welche zuweilen eine chronische Krankheit durch eine andere hinzukommende heilt, und wende in der zu heilenden (vorzüglich chronischen Krankheit) dasjenige Arzneimittel an, welches eine andere, möglichst ähnliche künstliche Krankheit zu erregen imstande ist und jene wird geheilt werden.

Similia Similibus“
Ähnliches möge mit Ähnlichen geheilt werden.

Samuel Hahnemann (1755-1843), Begründer der Homöopathie

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Unter anderem sind häufig auftretende gesundheitliche Probleme beim Pferd:

Reiten und seine Auswirkungen:
Reiten und seine Auswirkungen
Wird ein Pferd dauerhaft schlecht oder falsch geritten, kommt es oft zu Schäden im Bewegungsapparat. Dazu gehört der schlecht passende Sattel, die Trense, oder die eigentliche Reitweise, z.B. wenn die Pferde in eine Kopf- oder Körperhaltung gezwängt werden, ohne Rücksicht auf die physiologischen Gesetze. Nicht selten entstehen Lahmheiten, Rückenschäden (z.B. Kissing Spines), Zungenfehler, Taktfehler etc.. durch falsches Reiten. Eine fehlerhafte oder fehlende Gymnastizierung der Muskulatur und die damit verbundene Überforderung der Wirbelsäule wird Verspannungen und Schmerzen, bis hin zu Veränderungen der Skelettmuskulatur (z.B. Gelenksarthrosen) zur Folge haben.
Wenn wir schon das Pferd als Partner für den Sport benutzen, dann stehen wir in der Verantwortung, ihm dabei seine Gesundheit zu erhalten und die besten Vorraussetzungen dafür zu schaffen.

Haltungsbedingungen
Die Grundvorrausetzung für jedes Wohl fühlen ist ein gutes Zuhause. Aber auch das ist immer individuell. Dabei sind
LICHT, LUFT, BEWEGUNG die 3 Grundfaktoren, ohne die ein Pferd nicht gesund und artgerecht gehalten werden kann.
Ein Pferd ist eine ausgesprochenes Bewegungstier, das in reiner Boxenhaltung dauerhaft psychische und physische Schäden bekommen wird.
Pferde müssen sich bewegen können, so oft wie es nur geht. Dazu benötigen Sie für Ihre große Lunge viel staubfrei Luft und die Möglichkeit sich und ihren Körper zu entfalten, nach individuellen Bedarf zu bewegen und damit ihren Körper und auch ihre Psyche zu formen. Eine richtige Pferdehaltung benötigt genügend Möglichkeiten, die dem Herdentier Pferd die Möglichkeit für soziale Kontakte und auch zum Ausweichen gibt. Das ist tatsächlich nicht immer möglich, so gehört es unbedingt dazu Erkennen, wann Schaden oder Leid statt findet und Änderungen notwenig sind, oder der Pferdebesitzer Möglichkeiten findet einen Mangel auszugleichen

Weiterlesen: Wann ist ihr Pferd das letzte Mal galoppiert

Der Huf
Ohne Huf kein Pferd20130510_120125

Die meisten Lahmheiten entstehen durch dauerhaft falsche Hufbearbeitung. Es ist unbedingt notwenig, dieses zu erkennen und abzustellen. Denn kein Entzündungshemmer der Welt kann eine wiederkehrende Gelenksentzündung heilen, wenn an der fehlerhaften Stellung nichts verändert wird. Kein Pferd wird auf Dauer ohne Schaden und Schmerzen laufen können mit falschem Hufbeschlag bzw. falscher Hufbearbeitung. Folgen davon sind z.B. bei Zwanghufen Strahlfäule oder das Hufrollensyndrom.

Zusammenarbeit mit Hufbearbeitern, z.B. Stefanie Palle, Huforthopädie
Weiterlesen: Hufkurs für Reiter

Die Zähne
In der Natur frisst das Pferd bis zu 18 Stunden am Tag. Sein Nahrungsangebot dort ist vielfältig. Es wechselt zwischen Kräutern, Gras, Zweigen, Laub, Disteln uvm.
Dabei benutzt es seine Zähne auch um stängelhaltiges, hartes Futter zu zerkleinern.
Energiereiches, weiches Kraft- bzw. Getreidefutter gibt es dort nicht. In der „Zivilisation“, also in Menschenhand, hat das Pferd nicht mehr die Möglichkeit, die Zähne genügend einzusetzen, der natürliche Zahnabrieb fehlt.
So kann es zu Haken im Backenzahnbereich und/oder ungenügendem und ungleichem Abrieb der Backen- oder Schneidezähne kommen. Und natürlich entstehen so in Folge auch die verschiedensten Zahnerkrankungen und Veränderungen. Daher ist es sinnvoll, mit gut ausgebildeten Pferde- Dentalpraktikern zusammen zu arbeiten. Diese werden z.B. auch feststellen können, ob das Trensengebiß dem Pferd passt, oder sogar „Wolfszähne“ stören, die oft nicht sichtbar schuld an einem ständigen Druckschmerz durch das Trensengebiß sind.
Zusammenarbeit mit Pferdedentalpraktikern,
z.B. Petra Kirchschlager, www.pferde-dentalpraktiker.de

Lesen Sie weiter:Gebisse.pdf PIU

Atemwege:
Husten und Atemwegsprobleme kennt sicherlich nahezu jeder Pferdebesitzer bei seinem Pferd. Ob allergisch bedingt, durch Wetterwechsel, bei Infektionen, das Pferd mit seiner großen Lunge und seinen empfindlichen Bronchien bekommt relativ schnell einen Husten. Hier ist schnellstmöglich eine Behandlung wichtig, mit ganzheitlicher Berücksichtigung aller Faktoren, die dem Organismus eine schnelle Heilung ermöglichen.
Datei Atemwege PIU
Ernährung:
Ein großes, wichtiges Thema für die Gesundheit ihres Pferdes ist die artgerechte Ernährung.
Die notwendigsten Grundbedürfnisse dafür sind: Staubarmes, Stängel- und Kräuterreiches Rauhfutter, sprich Heu, und das „satt“, d.h.. so viel wie es fressen mag. Dabei ist die Qualität sehr bedeutungsvoll. Heu von Pferdekoppeln, die durch starke Beweidung in ihrer Gras- und Kräutervielfalt eingebüßt haben, ist nährstoffarm und hat einen schlechten Futterwert.
Fette, gedüngte Weiden, denen es an Kräutern fehlt, sind übrigens weitaus weniger wert, als Weiden mit einem vielfältigen Angebot an Gräsern, Kräutern und auch an Laubbäumen.
Daher sollten Pferdekoppeln, die als Futterquelle ausreichen sollen, regelmäßig gewechselt und auch geschont werden, um eine pflanzliche Artenvielfalt entstehen zu lassen bzw. zu erhalten.
Kraft- oder Getreidefutter gibt es unendlich viel. Das Problem unserer Pferde ist eher das zuviel und doch zu einseitig, als das „zuwenig“.
Bitte denken Sie daran, Ihrem Pferd Futter für den ganzen Tag zur Verfügung zu stellen.
Als Pflanzenfresser hat es einen kleinen Magen und einen riesigen Verdauungstrakt. Es ist gezwungen, fast die gesamte Zeit Nahrung aufzunehmen.
Dabei sollte es natürlich an ständiger Bewegungsmöglichkeit nicht mangeln.
Ausgewogene Fütterung zu erreichen, bedeutet Rasse und Typ, sowie Bewegungsmöglichkeiten und Futterqualität zu betrachten.
Tundra, Wald und Steppe

 


Sommerekzem

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Um ein anderes Wesen zu verstehen, musst Du mit ihm leben, bis in seine
Träume hinein.
Indianische Weisheit